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Finding Vivian Maier - Ein Leben in Kisten

Finding Vivian Maier - Ein Leben in Kisten

USA, 2013 | Länge 80 Min, ab 12

Inhalt:

John Maloof ersteigert 2007 in Chicago bei einer Auktion eine Kiste voller Filmnegative. Sie zeigen meist dynamische Straßenszenen, exzellente Porträts und feinfühlige Alltagsbeobachtungen aus den 50er- und 60er-Jahren. Maloof findet heraus, dass die Bilder von einer gewissen "Vivian Maier" gemacht wurden. Als er die Bilder online stellt, lösen diese schiere Begeisterungsstürme aus.

Schauspieler:

Informationen zum Film: Finding Vivian Maier - Ein Leben in Kisten

2013 sorgte die Dokumentation Finding Vivian Maier – Ein Leben in Kisten international für Aufsehen. Mit einer posthum veröffentlichten Sammlung von über 100.000 unbekannten Straßenfotografien wurde das Kindermädchen Vivian Maier nach ihrem Tod schlagartig berühmt. Finding Vivian Maier erzählt die Geschichte hinter den zu ihren Lebzeiten der Öffentlichkeit unbekannten Fotografien. Der dokumentarische Film von John Maloof und Charlie Siskel wurde 2015 für einen Oscar in der Kategorie Best Documentary Feature nominiert.

Was ist über die Straßenfotografin Vivian Maier bekannt?

Vivian Maier gehört zu den außergewöhnlichen Stars der urbanen Straßenfotografie. Dabei blieb ihr Werk und Talent zeitlebens unentdeckt. Maier wurde 1926 in New York geboren und hatte französische Wurzeln. Etwa 40 Jahre ihres Lebens arbeitete sie als Kindermädchen. Währenddessen nahm sie Bilder aus dem Alltagsleben in Chicago, New York und Los Angeles auf. Nachdem Maier die Lagerräume für ihre Fotografien nicht mehr bezahlen konnte, wurden diese an Sammler versteigert. Negative von Maiers Werken gingen 2007 in den Besitz von John Maloof, Ron Slattery und Randy Prow über. 2008 fanden die Werke eine erste Verbreitung in den sozialen Netzwerken. Doch zum posthumen Ruhm trug neben internationalen Ausstellungen vor allem die Dokumentation Finding Vivian Maier bei. 2014 wurden die Errungenschaften Maiers durch die Einrichtung des Vivian Maier Scholarship Fund des School of the Art Institute of Chicago geehrt, der talentierte Studentinnen finanziell unterstützen soll.

Welche Auszeichnungen erhielt der Film Finding Vivian Maier?

Premiere feierte der Film Finding Vivian Maier 2013 auf dem Toronto International Film Festival. Der dokumentarische Film von John Maloof und Charlie Siskel konnte zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen einstreichen. So wurde Finding Vivian Maier 2015 für einen Oscar in der Kategorie Best Documentary nominiert. Allerdings ging der Oscar des genannten Jahres an den Film Citizenfour von Laura Poitras. Nominiert wurde Finding Vivian Maier auch für den wichtigsten Filmaward Großbritanniens: den BAFTA Award in der Kategorie Best Documentary. Gewinnen konnte das dokumentarische Werk den Dokumentarfilmaward 2014 der International Documentary Association in der Kategorie Best Writing. Ebenso gewann Finding Vivian Maier Preise auf dem Portland International Film Festival sowie dem Palm Springs International Film Festival.

Finding Vivian Maier – Ein Leben in Kisten: Zusammenfassende Informationen

Erstausstrahlung

  • 2013

Deutschsprachige Erstausstrahlung

  • 2014

Regisseure

  • John Maloof und Charlie Siskel

Produktionsland

  • USA

Genre

Titellied

  • Soundtrack von J. Ralph

Originaltitel

  • Finding Vivian Maier

Originalsprache (OV)

  • Englisch

Filmlänge

  • 84 Minuten

Auszeichnungen

  • Best Writing auf den IDA Documentary Awards 2014 der International Documentary Association
  • John Schlesinger Awards 2014 auf dem Palm Springs International Film Festival
  • Best New Director und Best Documentary auf dem Portland International Film Festival

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