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Frau Holle

Frau Holle

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DEU, 1957 | Länge 57 Min

Inhalt:

Goldmarie muss für ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwester hart arbeiten. Als ihr beim Spinnen die Spule in den Brunnen fällt, entdeckt sie den Eingang ins Reich der Frau Holle. Dort schüttelt Goldmarie für Frau Holle die Betten auf, so dass es auf Erden wieder schneit. Für ihre Dienste wird Goldmarie reich belohnt. Als ihre Stiefschwester davon erfährt, möchte sie auch reich werden - allerdings verläuft ihr Aufenthalt nicht ganz so erfreulich.

Schauspieler:

Frau Holle (1957) - Informationen zum Film

Im Märchenfilm Frau Holle von 1957 steht die Waise Goldmarie im Mittelpunkt. Sie lebt bei ihrer Stiefmutter und Stiefschwester, die sie jedoch schikanieren, wo sie nur können. Doch dann betritt Goldmarie durch einen Zufall durch einen Brunnen das Reich von Frau Holle (gespielt von Lucie Englisch). Dort erledigt sie die Aufgaben, die Holle ihr gibt, so gewissenhaft, dass sie von dieser bei ihrer Rückkehr in die Welt von Gold überschüttet wird. Ihre Stiefschwester will es ihr gleichtun – doch kann auch sie Frau Holle zufriedenstellen?

Haupt-Darsteller und Rollenprofile in Frau Holle

Die österreichische Schauspielerin Aloisia Paula Englisch, bekannt unter dem Namen Lucie Englisch, verkörpert Frau Holle in dem Märchenfilm. Sie drehte zahlreiche Filme, darunter vor allem Komödien und Heimatfilme, und ist daher aus der österreichischen und deutschen Filmgeschichte der 1930er bis 1960er nicht wegzudenken. Als Frau Holle ist sie mütterlich und gerecht, sie lässt es auf der Erde schneien und regnen und ist für die Jahreszeiten verantwortlich. Die Witwe Berta wird von Addi Adametz gespielt, der die Rolle der bösen Stiefmutter wie auf den Leib geschneidert ist. Sie nutzt ihre Stieftochter schamlos aus, obwohl diese ihre Nichte ist, und hat nur den eigenen Vorteil im Blick. Die unschuldige und herzensgute Goldmarie wird von Frau Holle auf eine Probe gestellt und erscheint bescheiden und nahezu naiv. Ihre Gegenspielerin, die träge und bösartige Pechmarie, glänzt durch ihre Faulheit. Nicht einmal bei Frau Holle kann sie sich zusammenreißen.

Wie dicht ist die Verfilmung an der Vorlage der GebrĂĽder Grimm?

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm und hält sich bis auf einige Punkte sehr genau an die Vorlage. Jedoch wurde sie um eine Rahmenhandlung erweitert, die den Protagonisten eine Motivation liefert: Der Landesfürst sucht nach einer fürstlichen Hofschneiderin und will zu diesem Zweck persönlich die angefertigten Spindeln der Mädchen des Dorfes inspizieren, in dem auch Goldmarie, Pechmarie und die Stiefmutter Berta wohnen. Diese Handlung fehlt dem originalen Märchen. Goldmarie soll also am Brunnen spinnen, damit ihre Stiefschwester die Spule später für die ihre ausgeben und sich so an den fürstlichen Hof einschleichen kann.

Wo wurde Frau Holle gedreht?

Die Drehorte für den Märchenfilm liegen im bayerischen Allgäu. So zeigt der Film die typische Idylle der damals so populären Heimatfilme. Doch nicht nur das Panorama ist durchtränkt von der Gebirgs-Folklore, sondern auch die Kostüme und Tänze, die in Frau Holle gezeigt werden. Diese positive Stimmung zieht sich durch den gesamten Film. Das Reich der Frau Holle hingegen wurde im Studio entworfen und steht in einem starken Kontrast zu der idyllischen Gebirgswelt. Die Kulisse wirkt wie eine überdimensionale Puppenstube.

Frau Holle: Zusammenfassende Informationen

Erstausstrahlung

  • 1957

Deutschsprachige Erstausstrahlung

  • 1957

Regisseur

  • Peter Podehl

Produktionsland

  • Deutschland

Genre

Originaltitel

  • Frau Holle

Originalsprache (OV)

  • Deutsch

Filmlänge

  • 57 Minuten

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