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Jamies Hühnerhölle

Jamies Hühnerhölle

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GBR, 2008 | Länge 50 Min, ab 12

Inhalt:

Wie schon bei seinem Einsatz für junge Arbeitslose und seiner Kampagne für besseres Essen in englischen Schulkantinen, will der sympathische britische Starkoch mehr, als nur leckere Gerichte für sein Publikum auf den Tisch zaubern. Jamie Oliver lädt diesmal ein zu einem Gala-Dinner der etwas anderen Art: Auf drastische Weise demonstriert er, unter welch grausamen Bedingungen Hühner leben und sterben müssen.

Schauspieler:

Informationen zum Film: Jamies Hühnerhölle

Achtung! Dieser Film kann das Leben verändern. Nach dem Anschauen von Jamies Hühnerhölle überlegt sich jeder zweimal, was er gerne isst – und was nicht. In dieser spannenden Dokumentation macht Starkoch Jamie Oliver schonungslos öffentlich, wie die industrielle Produktion von Eiern und Hühnerfleischprodukten vonstattengeht. Die drastischen Mittel, die der engagierte Koch dazu nutzt, haben bei Erscheinen im Jahr 2008 eine Kontroverse ausgelöst.

Haupt-Darsteller und Rollenprofile in Jamies Hühnerhölle

In Jamies Hühnerhölle wird einmal mehr deutlich: Der bekannte Fernsehkoch Jamie Oliver will mehr als nur gut kochen und dem Publikum zeigen, wie einfach das geht. Mit viel sozialem Engagement möchte er aufrütteln und das Essen und das Essverhalten der Menschen revolutionieren. So setzt sich der erfolgreiche Kochbuchautor nicht nur vehement für gesundes Schulessen ein: In seiner aufsehenerregenden Dokumentation Jamies Hühnerhölle erschüttert er als Gastgeber nicht nur seine unter einem Vorwand eingeladenen Gäste. Auch die Zuschauer beeindruckt er nachhaltig, indem er sie mitnimmt an die Orte des Geschehens: Legebatterien und Fabriken, in denen Nahrungsmittel produziert werden.

Worum geht es in Jamies Hühnerhölle?

In Jamies Hühnerhölle demonstriert Jamie Oliver schonungslos, welche Bedingungen und Auswirkungen Massentierhaltung hat. Dazu lädt er zahlreiche erwartungsfrohe Gäste scheinbar zu einem leckeren Hühnchen-Menü ein. Englische Landwirte, Journalisten und namhafte Biologen werden daraufhin Zeugen eines Gala-Dinners der besonderen Art: Noch bevor der erste Gang serviert wird, lüftet sich der Vorhang zu einer Film-Vorführung. Deutlich wird darin: Was passiert, bevor das Ei auf den Tisch kommt? Wie unterschiedlich leben normale Hühner und Hühner in einer Legebatterie? Aber auch Jamie Oliver selbst wird zum Täter: Er zeigt, wie Küken und Hühner getötet werden, und nimmt dazu eine Live-Vorführung vor. Bei der anschließenden Diskussion erörtert er, was man an den unmenschlichen Bedingungen der Massentierhaltung ändern kann.

Warum wurde Jamies Hühnerhölle so kontrovers diskutiert?

Zugegeben: Jamies Hühnerhölle ist keine leichte Kost. Szenen, in denen neu geborene Küken sterben, oder in denen Akteur Jamie Oliver vor den Augen der entsetzten Gäste eigenhändig ein Huhn tötet, wirken schockierend. Selbst Freunde des gepflegten Splatter-Films könnte beim Ansehen dieser Dokumentation das knusprige Chicken-Nugget im Halse stecken bleiben: Schließlich fließt hier kein blutroter Ketchup, sondern echtes Blut. Aber genau diese Schockmomente hat der als fröhlicher „naked Chef“ bekannt gewordene Starkoch auch bezweckt. Muss das wirklich sein? Heiligt der Zweck die Mittel – oder hätte Jamie Oliver besser auf die Live-Exekution eines Huhns verzichten sollen? Wer mitdiskutieren will und keine schwachen Nerven hat, sieht sich am besten diesen Film an.

Jamies Hühnerhölle: Zusammenfassende Informationen

Erstausstrahlung

  • 11. Januar 2008

Deutschsprachige Erstausstrahlung

  • 14. Juli 2008 auf RTL II

Regisseure

  • Susannah Ward, Tim van Someren

Produktionsland

  • Großbritannien

Genre

Originaltitel

  • Jamie's Fowl Dinners

Originalsprache (OV)

  • Englisch

Filmlänge

  • 50 Minuten

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