Strings - Fäden des Schicksals

Animation
DNK, 2004 | Länge 88 Min, ab 6
Inhalt:
Der endlose Krieg zwischen Hebalon und den Zeriths hat Herrscher Halderon jegliche Lebenskraft geraubt. Im Glauben, sein Sohn Hal Tara könne Frieden über das Land bringen, begeht er Selbstmord. Doch sein machtgieriger Bruder Nezo verwischt die Spuren und stellt die Tat so dar, als wäre das verfeindete Volk der Zeriths verantwortlich. Bei dieser Gelegenheit will er auch den Thronerben Hal Tara aus dem Weg räumen. Dieser fällt auf die Lügen seines Onkels herein und zieht in das Feindesland hinaus, um den Tod seines Vaters zu rächen. Auf seinem Weg begegnet er nicht nur der schrecklichen Vergangenheit seiner Vorfahren, sondern auch der schönen Zita. Erst als es schon fast zu spät ist, erkennt Hal Tara, dass die wahre Gefahr für Hebalon aus dem Inneren droht. Eine letzte große Kriegsschlacht scheint unausweichlich...
Schauspieler:
Anders Ronnow-Klarlund
Aage Aaberge
Weniger Infos | Cast

Strings - Fäden des Schicksals - Informationen zum Film

Mit der dänisch-schwedischen, norwegisch-britischen Ko-Produktion Strings - Fäden des Schicksals inszenierte Anders Rønnow-Klarlund 2014 eine verworrene Geschichte von Verrat, Macht, Liebe, Tod und Schicksal.

Die Darsteller der Inszenierung: Marionetten am Faden. Der titelgebende String der Puppen ist ein bestimmendes Element der klassischen Heldengeschichte. König Kharo von Hebalon begeht Selbstmord und Prinz Hal Tara nimmt seinen Platz ein. Aus einem Abschiedsbrief des toten Königs geht hervor, dass statt Selbstmord kaltblütiger Mord vorliegt. Feinde aus der nahen Stadt Zerither haben den Mord offenbar zu verantworten. Der junge König Hal verkleidet sich auf diese Nachricht hin und gibt sich als gewöhnlicher Stadtbewohner aus. In Zerither will er seinen Vater rächen. Kharos Bruder Nezo hat es derweil auf den Thron abgesehen und setzt Hals Onkel Erito auf den jungen König an. Hals Lage wird zunehmend verzwickter und risikoreicher. Er verliebt sich in Zerither-Kriegerin Zita und wird von ersten Zweifeln an den gefundenen Abschiedsbrief geplagt. Der Faden seines Schicksals verwirrt sich immer stärker. Wird der Held die Lage entwirren können? Alles scheint auf eine letzte große Schlacht hinauszulaufen…

Im Marionettenfilm Strings – Fäden des Schicksals wurden die Fäden nicht unsichtbar gehalten. In dicker und klar sichtbarer Form verweben sie sich in die Handlung und werden von den Figuren als göttliche Kraft thematisiert. Wer den Faden verliert, verliert damit das Leben. Verletzungen werden behandelt, indem die Figuren ihre Sklaven um den Faden bestehlen. Bei der Geburt einer Figur löst die göttliche Kraft Fäden aus der Mutter und überträgt sie auf die neu geschnitzte Marionette. Wenn Figuren wegen ihrer Strings bestimmte Gebäude nicht betreten können, halten sie es im wahrsten Sinne des Wortes für einen Wink von oben. Die göttliche Kraft der Fäden bestimmt so das Leben, den Lebensweg und das Sterben der Charaktere.

Wegen seines innovativen Umgangs mit den Fäden der Marionetten wurde der Marionettenfilm von Kritikern einstimmig als originell und einzigartig gelobt. Obwohl die Gesichter der Marionetten bis auf die Augen starr sind, treten im grandiosen Puppenspiel der Marionettenspieler glaubhafte Emotionen hervor. Nicht zuletzt verleihen Licht und Kamera der originellen Genre-Inszenierung eine nie zuvor dagewesene Tiefe.

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