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Sturz ins Leere (Originaltitel: Touching The Void)

Im Jahr 1985 geschah ein Unglück: In den peruanischen Anden stürzte der Bergsteiger Joe Simpson in eine Gletscherspalte. Die filmische Mischung aus Dokumentation und Drama erzählt von dem schicksalhaften Tag und dem Überlebenskampf des Joe Simpson in den Anden. Der Film von Kevin MacDonald basiert auf dem autobiografischen Buch von Simpson, der das Unglück überlebte.

Haupt-Darsteller und Rollenprofile in Sturz ins Leere

Brendan Mackey übernimmt die Rolle des verunglückten Joe Simpson. Mackey war später auch in Life on Mars: Gefangen in den 70ern und der Verfilmung Paintball zu sehen. Eine bedeutende Rolle im Film nimmt daneben der Bergsteiger Simon Yates ein: Er bestieg zusammen mit Simpson den peruanischen Siula Grande. Verkörpert wird Yates in Sturz ins Leere durch Nicholas Aaron (Band of Brothers, Unstoppable). Neben geschauspielerten Szenen enthält der Film Interviews der realen Personen Joe Simpson, Simon Yates, Richard Hawking und anderen.

Ist der Film ein dokumentarisches oder dramatisches Werk?

Tatsächlich verbindet Sturz ins Leere beides miteinander. Die Verfilmung basiert auf den autobiografischen Aufzeichnungen von Joe Simpson, der seinen intensiven Überlebenskampf 1988 in dem Buch Touching the Void festhielt. Aus dieser Vorlage entstand 2003 Kevin MacDonalds filmische Umsetzung, die im Original ebenfalls Touching the Void heißt. Neben detaillierten Interviews mit den Beteiligten und einer realen Geschichte als Basis besteht das Werk jedoch auch aus hollywoodreif inszenierten filmischen Szenen, die professionell nachgestellt wurden. Nach der Veröffentlichung erhielt der Film große internationale Aufmerksamkeit. Unter anderem gewann er 2004 den Alexander Korda Award for Best British Film auf der Awardverleihung der renommierten BAFTA.

FĂĽr welche Werke ist der Filmemacher Kevin MacDonald bekannt?

Die Umsetzung von Sturz ins Leere im Jahr 2003 ist dem schottischen Filmemacher Kevin MacDonald zu verdanken. Seine Arbeit besteht heute aus zahlreichen dokumentarischen aber auch verfilmten dramatischen Werken. Zu seinen bekanntesten Filmen mit dokumentarischem Hintergrund zählen unter anderem Marley (2012) über das Leben Bob Marleys und Whitney (2018) über die biografischen Hintergründe zu Whitney Houston. Einen Oscar bekam er außerdem für seinen dokumentarischen Blick auf die Geiselnahme der Olympischen Spiele in München – mit der Verfilmung namens Ein Tag im September (1999). Seine Versatilität bewies MacDonald mit vielbeachteten Hollywoodproduktionen wie State of Play – Stand der Dinge (2009) mit Russell Crowe und Ben Affleck sowie Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht (2006), für welche Forest Whitaker 2007 einen Golden Globe und einen Oscar gewann.

Sturz ins Leere: Zusammenfassende Informationen

Erstausstrahlung

  • 2003

Deutschsprachige Erstausstrahlung

  • 2004

Regisseur

  • Kevin MacDonald

Produktionsland

  • GroĂźbritannien

Genre

Titellied

  • Soundtrack von Alex Heffes

Originaltitel

  • Touching the Void

Originalsprache (OV)

  • Englisch

Filmlänge

  • 106 Minuten

Auszeichnungen

  • BAFTA Award 2004 in der Kategorie Alexander Korda Award for Best British Film

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VerfĂĽgbar ist Kevin MacDonalds preisgekröntes Werk Sturz ins Leere hier auf TVNOW!