Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.

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DEU | Länge 43 Min, ab 12
Inhalt:
Jeder kennt seinen Ruf, aber wenige bekommen ihn tatsächlich zu Gesicht - den Kuckuck! Und das hat seinen Grund: heimlich legt der Kuckuck seine Eier stets in fremde Nester. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Aber warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten in Deutschland, Spanien und Afrika und zeigen, mit welchen Methoden der clevere Vogel Anderen seine Kuckuckseier untermogelt. LANGTEXT Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Aber warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat, die meist zierliche Singvögel sind. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht? In Afrika lassen sich Spechte die Eier des Honiganzeigers unterjubeln, eines Vogels, der von den Menschen verehrt wird, da er sie zum begehrten Honig von Wildbienen führt. Aber er hat auch eine sehr dunkle Seite: die Jungen des Honiganzeiger erweisen sich als wahre Killerküken in ihren fremden Nestern. Ihre Stiefbrüder und -schwestern haben oft keine Chance. Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten - und davon gibt es einige - gehen nicht so weit wie der Kuckuck oder der Honiganzeiger. Sie töten die anderen Nestlinge nicht, sie legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. Denn wenn es darum geht, seine Jungen durchzubringen, scheint der Werkzeugkasten der Natur unerschöpflich und von unbegrenzter Fantasie zu sein. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln in Deutschland, Spanien und Afrika. Es sind ganz unterschiedliche Tiere mit unterschiedlichen Methoden und Gründen für ihr Verhalten. Aber alle verfolgen das gleiche Ziel: die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?
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Informationen zum Film: Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.

Jeder kennt seinen Ruf, aber wenige bekommen ihn tatsächlich zu Gesicht - den Kuckuck! Und das hat seinen Grund: heimlich legt der Kuckuck seine Eier stets in fremde Nester. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Aber warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten in Deutschland, Spanien und Afrika und zeigen, mit welchen Methoden der clevere Vogel Anderen seine Kuckuckseier untermogelt. LANGTEXT Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Aber warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat, die meist zierliche Singvögel sind. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht? In Afrika lassen sich Spechte die Eier des Honiganzeigers unterjubeln, eines Vogels, der von den Menschen verehrt wird, da er sie zum begehrten Honig von Wildbienen führt. Aber er hat auch eine sehr dunkle Seite: die Jungen des Honiganzeiger erweisen sich als wahre Killerküken in ihren fremden Nestern. Ihre Stiefbrüder und -schwestern haben oft keine Chance. Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten - und davon gibt es einige - gehen nicht so weit wie der Kuckuck oder der Honiganzeiger. Sie töten die anderen Nestlinge nicht, sie legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. Denn wenn es darum geht, seine Jungen durchzubringen, scheint der Werkzeugkasten der Natur unerschöpflich und von unbegrenzter Fantasie zu sein. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln in Deutschland, Spanien und Afrika. Es sind ganz unterschiedliche Tiere mit unterschiedlichen Methoden und Gründen für ihr Verhalten. Aber alle verfolgen das gleiche Ziel: die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?