Stille Nacht, einer schmollt, alles lacht

Weihnachten im Amt: Die Kantine ist festlich geschmückt. Ulla, Nadia und Rüdiger dekorieren liebevoll ein Knusperhäuschen mit Smarties, und Bürgermeisterin Hemmer hat sogar einen Kinderchor engagiert. Nur Hagen hat schlechte Laune: Ehefrau, Mutter und Schwiegermutter sind nicht gerade ein Garant für fröhliche Festtage. Da erinnert ihn die Bürgermeisterin auch noch daran, dass er auf der letzten Weihnachtsfeier lauthals verkündet habe, in diesem Jahr werde er den Weihnachtsmann spielen. Hagens Ausweichmanöver schlagen allesamt fehl, und so flüchtet er sich mit Kostüm und Rauschebart in den Aktenraum. Doch sein Versteck ist bereits besetzt: der zehnjährige Hendrik, der im Krippenspiel den Josef spielen soll, hat sich hierhin zurückgezogen. Denn Hendrik leidet ebenfalls an Weihnachten. Allein mit einer alten Tante, ohne seine Eltern, dafür aber mit viel elektronischem Spielzeug - das sind seine Aussichten für die Feiertage. Diese Geschichte rührt selbst Hagen. Und als dann Hemmer und Dr. Stüsser lauthals nach dem Weihnachtsmann und dem heiligen Josef rufen, kommt es doch noch zu einem kleinen Weihnachstwunder im Amt.