Der Frührentner

Hagen will sich nicht länger von Dr. Stüsser erniedrigen lassen. Er beschließt, beim "'Frühpensionär Sofort'-Programm" mitzumachen und bereitet sich auf sein Leben als Gutsbesitzer im Osten vor. Ulla, Nadia und Rüdiger sind geschockt. Dies umso mehr, als sie erfahren, dass Kimmel Hagens Nachfolger wird. Doch alle Überredungsversuche schlagen fehl: Hagen will als Pensionär in den Osten. Er erkundigt sich bei Perry sogar schon nach den Freizeitaktivitäten in Pröselkow. Doch die Antwort ist ernüchternd: Das Angebot besteht aus dem jährlichen Wettangeln und dem Tag der Rostbratwurst, die nächste Kegelbahn ist 150 km entfernt, und es gibt keinen Hundezüchterverein: Hagen wird ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht. Vielleicht ist das Amt im Westen doch besser als ein kaputter Tischkicker im Osten?! Hagen versucht, seinen Antrag aus der Hauspost zu fischen, denn wo kein Antrag, da keine Frührente. Doch zu spät, der Ordner ist nicht mehr da! Hagen bereitet sich nun also auf seinen Abschied vor. Vor dem Ausschuss der Bürgermeisterin lässt er in einer pathetischen Rede sein Beamtenleben als "Eckpfeiler der deutschen Demokratie" noch einmal Revue passieren. Auch schreckt er nun nicht mehr davor zurück, die Hemmer als "sozialdemokratische Zimtzicke" abzustempeln. Derweil haben Ulla, Nadia und Rüdiger im Büro den Sekt kalt gestellt. Sie erwarten Hagens Rückkehr.