Schulbus in den Tod

Während eines Bordellbesuchs erleidet ein Minister einen Herzanfall. Pilot Thomas Wächter, Notarzt Dr. Michael Lüdwitz und Sanitäterin Katja Heinemann fliegen zum Freudenhaus. Um einen Skandal zu verhindern, will der Bodyguard Hans Schneeberger den Aufenthaltsort seines Chefs vertuschen. Mit vorgehaltener Pistole fordert er Wächter auf, einen Umweg über die Villa des Ministers zu fliegen. Lüdwitz weigert sich. Der Patient muss augenblicklich ins Krankenhaus. Auch die Waffe des Bodyguards schreckt Wächter nicht ab. Schneeberger gibt nicht auf. Er will alle Beweise vernichten. Dazu verlangt er von Stützpunktleiter Ebelsieder die Herausgabe der Black Box. Darin sind die Flugdaten gespeichert. Außerdem will Schneeberger das Rettungsprotokoll fälschen. Da das Medicopter-Team nicht mitspielt, hetzt Schneeberger die Luftfahrt-Aufsichtsbehörde auf, den Stützpunkt zu überprüfen. Der Prüfer findet scheinbare Mängel und schließt die Basis. Der Schüler Alexander ist mit Schulbusfahrer Ferdinand Lutz befreundet. Beide verbindet das technische Interesse. Lutz hat dem Jungen die Funktionsweise des Busses erklärt. Auf einer Fahrt wird der Fahrer ohnmächtig. Der Bus fährt mit hoher Geschwindigkeit weiter. Die beiden Motorrad-Freaks Jeff und Richy überholen auf ihren Motorrädern den Bus. Sie erkennen sofort das Problem. Während Jeff dem kleinen Alexander durchs Fenster Kommandos gibt, damit er den Bus steuern kann, holt Richy Hilfe. Pilotin Biggi Schwerin, Notärztin Dr. Gabriele Kollmann und Sanitäter Peter Wächter übernehmen den Einsatz, obwohl die Basis eigentlich geschlossen worden ist. Staller will sich zum fahrenden Bus abseilen.