Fahrt zur Hölle

Die drei jugendlichen Aktivisten Sonja, Ronny und Achim dringen in das Gelände einer Müllverbrennungsanlage ein. Im ersten Stock des Gerätehauses entrollen sie ein Transparent, mit dem sie gegen die umweltfeindliche Anlage demonstrieren wollen. Der Werkschutz bemerkt die Aktion und rückt sofort an. Allerdings gehen die Wächter alles andere als zimperlich mit den Jugendlichen um, und Ronny wird von einem Hieb derart nach hinten geschleudert, dass er durch die Fensterscheibe im ersten Stock stürzt. Während die B-Crew des Medicopters an den Unfallort gerufen wird, um Ronny ärztlich zu versorgen, flüchten die beiden anderen. Kurze Zeit später planen Sonja und Achim einen erneuten Versuch. Diesmal wollen sie sich auf dem Dach anketten und dann die Presse informieren. Zwar gelingt es den beiden bis aufs Dach zu gelangen, doch beim Versuch sich anzuketten, bricht Achim plötzlich durch ein Dachfenster. Er fällt direkt auf ein Förderband, welches in Intervallen Müll in einen gigantischen Hochofen befördert. Da sich die Kette, die Achim am Handgelenk hat, zwischen Band und Führungsschiene verhakt hat, kann er sich auch nicht mehr runterrollen. Panisch bittet Sonja den Pförtner um Hilfe. Doch der hat weder den Zugangscode zum verschlossenen Maschinenraum, noch kann er einen Techniker erreichen. Der Medicopter wird verständigt, und der eintreffenden A-Crew ist sofort klar, dass es hier um Sekunden geht. Dr. Lüdwitz lässt sich durch das Dachfenster zu Achim abseilen. Doch noch bevor er das Band erreicht hat, setzt sich dieses wieder in Bewegung. Kurzentschlossen kappt Lüdwitz das Seil und lässt sich in die Tiefe fallen. Schwer angeschlagen durch den Aufprall auf das Förderband schafft es Lüdwitz gerade noch, den Jungen vom laufenden Band zu stoßen. Dann bricht er selber bewusstlos zusammen - und rollt immer näher an die Ofenöffnung.