Corrers Rache

Kaminsky, ehemaliger Kronzeuge im Prozess gegen einen mächtigen Mafiaboss, will im Rahmen des Zeugenschutzprogramms nach Australien auswandern. Ein mehr als gefährliches Vorhaben. Bereits vor seiner belastenden Aussage entkam Kaminsky nur dank der waghalsigen Hilfe des Medicopter-Teams einem Attentat. Alle dachten, der damalige Drahtzieher des Anschlags, Paolo Correr, wäre mit seinem Hubschrauber abgestürzt. Ein fataler Irrtum: Correr lebt und er hat geschworen, sich an Kaminsky und der Medicopter-Besatzung zu rächen. Der Tag der Abrechnung ist gekommen. Kurz bevor Kaminsky Deutschland verlässt, wird er Opfer einer Autobombe. Wie der Zufall es will, ist es wieder die A-Crew des Medicopter, die den Einsatz zur Rettung fliegt. Doch diesmal kommt die Hilfe zu spät. Mit letzter Kraft erzählt Kaminsky dem Team, dass Correr lebt und sicher auch ihren Tod will. Sowohl Dr. Lüdwitz, als auch der ermittelnde Kommissar Rosen messen den letzten Worten des Sterbenden keine Bedeutung zu. Ein Fehler, denn Correr plant bereits seinen nächsten Schritt. Der Medicopter 117 wird zu einem fingierten Motorradunfall gerufen. Nur durch Glück entkommt Dr. Lüdwitz während der Bergungsarbeiten einem Brandanschlag. Langsam wird der Crew klar, dass an Kaminskys letzten Worten doch etwas Wahres dran ist. In einer Nacht- und Nebelaktion fahren sie mit ihren Familien zu Wächters Freund Hubert, der in den Bergen eine kleine Sennerei betreibt. Doch es ist zu spät. Corrers Leute haben die Crewmitglieder bereits seit längerer Zeit überwacht und sind ihnen gefolgt. Während alle schlafen, bricht nachts plötzlich ein Brand in der Hütte aus. Kommissar Rose ist mittlerweile auch Correr auf der Spur und lässt sich von Biggi Schwerin zur Berghütte fliegen. Doch beim Anflug erleben sie ein Bild des Schreckens - die ganze Hütte steht bereits in Flammen.