Wellness-Bad für die Tochter

Bernd und Steffani / Hausflur: In dem ehemaligen Kaufhaus in Butjadingen haben sich Bernd und Steffani das alte Treppenhaus vorgenommen zu renovieren. Hier planen die beiden u.a. einen neuen Zugang zu ihrer Dachterrasse. Also muss das alte Holzfenster des Hauses raus und dafür ein großes Loch in die Wand rein. Gar nicht so einfach, denn die beiden stehen unter Zeitdruck. Für den nächsten Morgen haben sich nämlich die Fensterbauer angemeldet um eine Terrassentür aus Kunststoff einzusetzen. Die schweißtreibende Vorarbeit hierfür leisten die Bauherren selbst. Bernd reißt die Mauer unter dem alten Fenster ein. Steffani steht die Panik ins Gesicht geschrieben. Sie hat nicht nur Angst um ihren Gatten, sondern auch um die gesamte Hauswand, die ihrer Meinung nach einzustürzen droht. Sandra und Andcej / Wellness-Bad: Schlechte Stimmung in Hückelhoven. Viel Staub und Dreck belastet die Bauherren in der alten Ruine und es will einfach kein Ende nehmen. Das geplante Badezimmer für Tochter Gina entpuppt sich als ein echtes Großprojekt. Nicht zuletzt weil plötzlich unangekündigter Besuch vor der Türe steht, der den gesamten Plan durcheinander bringt. Oma Beate hat sich von ihrem Mann getrennt und sucht jetzt nach einer neuen Bleibe. Ehrensache für Tochter Sandra ihre Mutter aufzunehmen. Familie steht für sie an erster Stelle und so wächst die Bewohnerzahl in der Ruine plötzlich um zwei Personen an. Denn Sandras Bruder hat auch kein Dach mehr über dem Kopf. So macht sich die gesamte Familie an die Fertigstellung der anderen Zimmer um die beiden aufnehmen zu können. Ginas Traum vom eigenen Wellness-Bad ist damit vorerst geplatzt. Detlef / Nicoles Wasch-Schlösschen: Aus dem Kellerloch im alten Zechenhaus soll ein prächtiger Prunk-Palast werden. Für seine Ehefrau Nicole baut Detlef den Waschkeller um. Auf dem Plan für heute stehen Verputzarbeiten. Und hierfür hat sich Hobby-Handwerker Detlef professionelle Unterstützung geholt. Sein Kumpel Christian hat sich als echter Profi in Sachen Verputzen angekündigt. Mit großen Erwartungen lehnt sich Detlef gekonnt zurück. Doch schnell wird klar: Verputzen gehört nicht zu Christians Stärken. Die Mischung ist viel zu dünn. Das fällt selbst dem Laien auf. Detlef ist genervt und dann kommt auch noch Ehefrau Nicole von der Arbeit. Ohne ihren Antrieb scheint auf dieser Baustelle nichts zu laufen. Sie muss den Männern bei jedem Handgriff auf die Finger schauen.