Ingrid hat ihr Leben nicht im Griff

Sie wollen aufräumen, können es aber nicht. In Deutschland sind schätzungsweise knapp zwei Millionen Menschen vom Messie-Syndrom betroffen. Messie-Therapeutin Sabina Hankel-Hirtz und Entrümpelungsprofi Dennis Karl packen das Problem an der Wurzel und räumen das Leben der Betroffenen auf. Ihr Ziel ist es aber nicht nur für ein sauberes Zuhause zu sorgen, sondern den Menschen die Rückkehr in das gesellschaftliche Leben zu ermöglichen. In dieser Folge helfen die beiden Experten der Rentnerin Ingrid, die ihr Leben nicht mehr in den Griff bekommt. Die 66-jährige Rentnerin Ingrid hat im Laufe der vergangenen Jahre wahre Müllberge in ihrer Wohnung gehortet. Lebensmittel, Porzellan und Küchengeräte, Kosmetika, Zeitschriften und weit über 10.000 Bücher wurden nicht mehr entsorgt. Überall verstreut liegen Videokassetten, Haushaltsgegenstände, Kleidung und Gerümpel. Irgendwann hat Ingrid in der Wohnung den Überblick verloren und sich mehr und mehr ihrem Schicksal ergeben. Nur das Bett steht noch frei. Die einzigen Bezugspersonen der 66-Jährigen sind ihre Nichte Hannah und ihre Freundin Olga. Die beiden rufen das ?Messie-Team? zu Hilfe. Therapeutin Sabina Hankel-Hirtz und Entrümpelungsprofi Dennis Karl wollen Ingrid den Start in ein neues Leben ermöglichen. Doch beim Aufräumen wird das ganze Ausmaß des Chaos sichtbar und Ingrid bricht immer wieder zusammen, denn jahrelang hat sie sich an ihre Schätze geklammert. Werden die beiden Experten der verzweifelten Frau helfen können und eine Versöhnung mit Ingrid und ihren vier Kindern ermöglichen, zu denen sie den Kontakt verloren hat?