Schreberhäusel in Ingolstadt

Im Schreberhäusl in Ingolstadt geht alles drunter und drüber. Besitzerin und Köchin Gordana (47) weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Vor knapp vier Monaten hat sie das Vereinslokal mit großem Biergarten am Rande einer Schrebergartenkolonie gepachtet. Seither hat sie einiges an Geld und Arbeit in das Restaurant gesteckt. War die ganze Mühe umsonst? Denn wenn es noch ein paar Wochen so weiter geht, steht Gordana vor dem Aus. Ihren Koch Fred (41) konnte sie nicht mehr voll zahlen, deshalb fährt er wieder LKW und kommt nur noch am Samstag und am Sonntag, wenn er gebraucht wird. Gordana muss sich derweil um alles alleine kümmern. Sie ist weder gelernte Köchin, noch ausgebildete Gastronomin - und mit der Situation völlig überfordert. Tochter Ivana, die im Service arbeitet, macht sich große Sorgen, dass ihre Mutter zusammenbricht und alles den Bach runter geht. Nun ist Gordana zwar die Besitzerin, aber in der Küche sind die Rollen nicht definiert. Ständig kritisieren sie und Fred jeweils die Arbeit des anderen. Jeder der beiden glaubt, er sei der bessere Koch und daher zu Recht der Chef in der Küche. Auch bei den angebotenen Speisen zeigt sich dieser Kampf: Gordana will nicht auf ihre kroatische Schiene verzichten, Fred versucht mit leider langweiligem und teils gekauften Biergartenessen dagegen zu halten. Aber auch die Kommunikation zwischen Küche und Service funktioniert nicht optimal. Die Kochprofis Ole Plogstedt, Andi Schweiger und Mike Süsser sind die letzte Rettung für das Restaurant. Sie müssen nicht nur ganz dringend die Karte überarbeiten, Struktur in die Küche bringen und herausfinden, wer hier das Sagen haben sollte. Es sind vor allem ein paar frische Ideen gefragt, wie das Schreberhäusl neue Gäste anlocken kann. Eine ganz harte Nuss, die die Kochprofis heute knacken müssen. Ob es gelingt?