Restaurant 'Ipiros', Erlangen

Matula Bogade startete ihr griechisches Restaurant "Ipiros" in Erlangen 2003 als Familienbetrieb. Ihre Eltern standen in der Küche, Matula war ausschließlich für den Service verantwortlich. Das ging 5 Jahre gut, bis sie sich mit ihren Eltern zerstritt. Die beiden stiegen daraufhin aus dem Geschäft aus und seit 2009 betreibt Matula das "Ipiros" nun alleine. Matula wollte einen Neustart und entwickelte deshalb ein komplett neues Konzept für das Restaurant: Sie möchte nun dem Erlanger Publikum die so genannten griechischen Meze näherbringen. Dabei handelt es sich um Kleinigkeiten, die sich der Gast nach Belieben selbst zusammenstellen kann. Seit ihrer Übernahme kämpft Matula jeden Tag an allen Fronten. Häufig steht sie in der Küche und muss gleichzeitig die Gäste bedienen. Neben einer Küchenhilfe unterstützt Matula nur ihr Lebensgefährte Thomas Weisner. Bei dem Paar liegen durch die enorme Belastung mittlerweile die Nerven blank, der Stress bedroht sogar die private Beziehung. Dass hier keine gelernte Köchin in der Küche steht, merken Mario Kotaska, Martin Baudrexel und Ralf Zacherl bei ihrem Besuch schnell. Das Essen ist zwar nicht schlecht, aber es fehlt den Gerichten an Würze und kulinarischer Raffinesse. Auch die finanzielle Lage Matulas ist mehr als ernst: Über 50.000 Euro Schulden haben sich bei Bank und Finanzamt angehäuft. Auf welche Summe sich diese Verbindlichkeiten genau belaufen - das weiß Matula nicht, die Buchhaltung hat sie bisher schleifen lassen. Um Licht ins finanzielle Dunkel zu bringen, holen Mario, Ralf und Martin Schuldnerberaterin Isabelle Jauernig mit ins Boot. Wird es ihnen mit vereinten Kräften gelingen, das "Ipiros" zu retten? (VOX-Erstausstrahlung: 27.01.13)