Hengst 'Henry' / Stute 'Astrea'

Gleich in der ersten Sendung haben es die 'Pferdeprofis' mit zwei besonders hartnĂ€ckigen Exemplaren zu tun: Der schwarze Hengst 'Henry' ist gĂ€nzlich ungezogen. Ihn zu reiten ist sowohl fĂŒr den Reiter als auch fĂŒr 'Henry' lebensgefĂ€hrlich: Der Hengst rennt weg, lĂ€sst sich nur wiederwillig fĂŒhren und buckelt selbst beim Longieren mit dem Sattel. Außerdem tritt er gezielt zu, sobald man ihm etwas abverlangt. Seine Besitzerin Jessica Blanck hat er schon mehrfach verletzt, ihrem Vater hat er sogar die Hand gebrochen. Der hat daraufhin seiner Tochter verboten, das Pferd zu reiten, und sagt, dass ''Henry' in die Wurst kommt, wenn sich das alles nicht bessert.' Ein Fall fĂŒr Pferdeprofi Bernd Hackl. Er schaut sich den sechsjĂ€hrigen Hengst an: 'Henry' ist eine Testosteron-Bombe auf vier Hufen, die sich nicht in zwei Stunden therapieren lĂ€sst. Deshalb nimmt Bernd ihn mit auf seinen Trainingshof LeuthenmĂŒhle im Bayerischen Wald. Dort beginnt ein zĂ€hes Training, das 'Henry' sanft aber bestimmt Benimm beibringen soll. 'Astrea' hat ein ganz anderes Problem: Die große Stute muss dringend beschlagen werden. Aber sie lĂ€sst niemanden an ihre Hufe heran. Ihre Besitzerin Eva Dahmen ist verzweifelt. Denn heute ist wieder Hufschmied-Tag. Und 'Astrea' wird schon nervös, als der Schmied den Reiterhof betritt. An die notwendige Hufpflege ist ĂŒberhaupt nicht zu denken. Es sei denn, die Stute wĂŒrde dafĂŒr wie in der Vergangenheit betĂ€ubt. Doch das will Eva Dahmen nicht mehr. In ihrer Not wendet sie sich an Sandra Schneider. FĂŒr die Pferdetrainerin ist es ein Unding, dass man ein Tier betĂ€ubt, nur weil es sich nicht ans Bein fassen lĂ€sst. Und so macht sich Sandra ganz sanft und einfĂŒhlsam ans Werk, um 'Astreas' Vertrauen zu gewinnen.