Das Zwergenhaus

Die dreiköpfige Familie aus der bayrischen Rhön wollte sich mit dem Einzug in ein geerbtes Haus den Traum vom Eigenheim erfüllen. Ihr großes Ziel: Das nur 46 Quadratmeter kleine Häuschen so umzubauen, dass es ausreichend Platz für sie gibt. Doch dieser Plan schlägt fehl, und so hausen Mutter Gerlinde, Vater Rainer und Sohn Werner heute unter beängstigend beengten Zuständen. Das Zwergenhaus bietet mit gerade einmal 46 Quadratmetern Wohnfläche kaum ausreichend Platz für die dreiköpfige Familie. Neben Küche, Bad und Elternschlafzimmer gibt es nur einen kleinen Durchgangsraum, in dem das Bett des Teenagers Werner steht - Privatsphäre sucht man vergeblich. Mit der Zeit ist die Platznot so groß, dass Lebensmittel sogar im Bad gelagert werden müssen - direkt neben der Toilette. Endgültig unerträglich wird die Wohnsituation 2009 nach Vater Rainers Schlaganfall, von dem er schwere bleibende Schäden davonträgt. Denn das Zwergenhaus mit seinen wenigen und zudem winzigen Räumen ist absolut nicht behindertengerecht. Der 47-Jährige kann sich hier kaum bewegen und lebt in seinen eigenen vier Wänden fast wie in einem Gefängnis. Tine Wittler und ihr Team erkennen sofort, dass das kleine, kaum isolierte Zwergenhaus dringend grundsaniert werden muss. Eine neue Raumaufteilung und eine rollstuhlgerechte Einrichtung sind wichtig, damit die ganze Familie sich im neu renovierten Zuhause endlich wohlfühlen und gemeinsam ein glückliches Leben führen kann.