Mehr Gerüst als Bar

Finanziell soll es ihnen endlich besser gehen. Familie Allwörden aus Hamburg hat genug von Arbeitslosigkeit und den ständigen Geldsorgen. Jörg, Manuela und ihr 16-jähriger Sohn Marjan wollen das kalte Deutschland verlassen und in Italien ihr Glück versuchen. Vater Jörg hat schon einen Job als Bauhelfer in der Toskana gefunden. Mutter Manuela möchte in "Bella Italia" in einem Zoo als Tierpflegerin arbeiten. Doch schon beim Umzug läuft einiges schief, der Möbelwagen ist zu klein, kurzum lässt der Spediteur einige Dinge in Deutschland. Und auch der Winter ist in Italien anders als erhofft, das Klima in der Toskana ist eher frostig. Der gelernte Koch Matthias und Hotelfachfrau Hania Bück wollen sich in Thailand selbständig machen. Auf der Urlaubsinsel Koh Samui möchte das Ehepaar in Zukunft Cocktails mixen, in ihrer ersten eigenen Bar. Bereits in vier Wochen ist die Eröffnung geplant, doch noch ist die Bar eine große Baustelle. In der Zwischenzeit erkunden Hania und Matthias die Insel. Es ist ihr allererster Aufenthalt in Thailand und nicht nur das Essen ist vor allem für Hania gewöhnungsbedürftig. Die 27-Jährige macht sich Sorgen, wie sie hier jemals Freunde finden soll. Ilona Peemöller und Ingo Krämer sind vor zwei Jahren nach Spanien ausgewandert. Ein stressfreier Alltag unter der Sonne mit weniger Arbeit - das war ihr Traum. Nach mehreren mehr oder weniger erfolgreichen Ausflügen in die Gastronomie betreiben sie nun seit fünf Monaten einen deutschen Backshop mit Cafeteria in Andalusien. Nun wird sich zeigen, ob dieser Schritt in ein neues Land mehr Lebensqualität bietet. Eine eigene Bar am Strand von Brasilien - das ist der Traum von Kathrin und Thommy Mermi-Schmelz. Nach einem unfreiwilligen Aufenthalt in Deutschland - ihr Visum war abgelaufen - sind sie endlich wieder zurück in Canavieras. Dort wartet nicht nur viel Arbeit, sondern auch eine böse Überraschung. Denn nicht nur das alte Strandrestaurant ist feucht und all ihre Sachen sind verschimmelt - auch das neue Restaurant hat schon wieder nasse Wände. Und noch immer wartet die Familie auf die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis für Brasilien. Denn noch sind sie nur als Touristen im Land.