Ein Leben auf der Überholspur

(VOX-Erstausstrahlung: 21.07.09) Arbeiten, wo andere Urlaub machen - das war das Ziel von Sven aus Oldenburg. Doch es kam anders: Mittlerweile lebt er mittellos in einer Höhle in der Nähe von El Arenal, der letzte Aushilfsjob ist bereits acht Monate her. Täglich kämpfen Sven und seine "Höhlenkumpels" ums Überleben. Gegen den Hunger helfen Lebensmittel aus der Mülltonne eines Supermarktes. Eine Zukunft auf der Sonneninsel Mallorca sieht Sven für sich nicht - aber ein Rückflugticket nach Deutschland kann er auch nicht bezahlen. In der Kleinstadt Alloa hat die Familie Riegel-Patterson aus Kamen endlich ihre neue Heimat gefunden. Kostenlos stellt ihnen die schottische Sozialhilfe ein Haus - inklusive nötigster Möbel, da Stuart britischer Staatsbürger ist. Ein Herd gehört jedoch nicht zur Grundausstattung der Wohnung. Doch nicht nur das Mikrowellenessen schlägt Susanne und Stuart aufs Gemüt. Immer wieder gehen sie auf Jobsuche. Ein Leben auf der Überholspur und das alles mit nur 22 Jahren - Marcel Remus schafft das, was in seinem Alter kaum einer erreicht: vom gelernten Fremdsprachenkorrespondent zum Luxus-Immobilienmakler auf Mallorca. Jetzt will er sogar sein eigenes Büro eröffnen. Doch ohne das richtige Häuserangebot für seine zahlungskräftige Zielgruppe wird es auch für Marcel schwer, sich selbstständig zu machen. Vor dem Termin mit dem Besitzer einer 17,5 Millionen Euro Villa ist der 22-Jährige dementsprechend nervös. Wird er den Zuschlag für die Immobilie bekommen? "Goodbye Deutschland! - Das Marbella-Special": Sie sind reich, glamourös und gehören zur High Society des schicken Ferienortes Marbella: Die adligen Freundinnen Bea von Auersperg und Isabel de Borbón sind zu einem Nachmittag im edlen Porte Banus verabredet. Isabel holt Bea in ihrem Laden ab und hat gleich eine unangenehme Überraschung parat: Beim Polotraining hat sie sich die Schulter gebrochen. Bea hat zwar schon immer gewusst, dass die Sache mit den "Viechern" nicht gut geht, tröstet ihre Freundin aber dennoch. Und womit ginge das besser als mit einer ausgedehnten Luxus-Shopping-Tour?