Fitnesstrainerin in New York

(VOX-Erstausstrahlung: 31.03.09) Deutsches Brot für das Toastbrot-Land - das ist die Geschäftsidee von Familie Hamann. Stefan (49) gründete vor zwei Jahren im Südwesten Londons seine deutsche Bäckerei. Er backt, Ehefrau Klaudia (44) verkauft Brote, Brötchen und deutsche Lebensmittel in einem rollenden Tante-Emma-Laden. Das Geschäft boomt vor allem bei der deutschen Community in London. Deshalb braucht das Ehepaar dringend Hilfe. Und die kommt direkt aus der Familie: Sohn Alexander (20) und seine Freundin Francis (20) wandern nun ebenfalls aus, von Schweinfurt gehts nach London. Für die beiden frisch Verliebten beginnt eine stressige Zeit mit viel Arbeit und fordernden Eltern. Aller Anfang auf Gran Canaria ist schwer. Ute und Franz Stengel aus Fachbach haben noch immer keine Wohnung auf der spanischen Insel gefunden. Und auch die Jobfrage muss das Ehepaar dringend klären. Aber das ist nicht so leicht: Denn ohne festen Wohnsitz können sie kein Ladenlokal anmieten. Doch plötzlich erscheint Licht am Ende des Tunnels. Personaltrainerin in New York - diesen Traum hat sich die 33-jährige Ariane Hundt vor zwei Jahren erfüllt. Seitdem bringt sie ihre Kunden im Fitnessstudio oder auch auf der Brooklyn Bridge in Form. Sogar ein "Boot Camp" gibt es für besonders Ehrgeizige. Schon als Kind hat sich die gebürtige Dortmunderin gewünscht, in Amerika zu leben und ist vor zwölf Jahren als Au-pair in den Staaten angekommen - und geblieben. Leben in New York, das klingt wie ein Traum! Aber Überleben in New York ist gar nicht so leicht. Ein Haus und eine eigene Bar - und das am Strand von Brasilien. Das ist der Plan von Kathrin und Thommy Mermi-Schmelz. Nachdem ihr Visum abgelaufen war, mussten sie zurück nach Deutschland, jetzt sind sie endlich wieder in Canavieras. Dort wartet nicht nur viel Arbeit, sondern auch eine böse Überraschung. Ihr altes Strandrestaurant ist feucht und all ihre deponierten Sachen sind verschimmelt - damit hatten sie schon gerechnet. Doch auch das neue Restaurant hat schon wieder nasse Wände. Und noch immer wartet die Familie auf die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis für Brasilien. Denn noch sind sie, mal wieder, nur als Touristen im Land. Ihr Antrag läuft.