Folge 4: Notruf aus der Tierklappe

2005 zieht Christine Behrens mit ihrem Tiergnadenhof in ein neues Domizil: einen ehemaligen Kinderreiterhof im niedersächsischen Sandbostel. Hier ist genügend Platz für die 50 Hunde, 60 Katzen, ein blindes Lama, einige Alpakas, Ponys, Schweine, Hühner und eine Ziege. Die Tiere sind alt oder krank, nicht mehr gewollt und abgeschoben. Christine war ihre letzte Rettung. 2016 entschließt sich Christine zu einem weiteren, ungewöhnlichen Schritt: Vor ihrem Hof stellt sie eine Tierklappe auf. Denn zu oft hat man ihr die Tiere einfach über den Zaun geworfen oder im benachbarten Wald ausgesetzt. In der Tierklappe können die Halter ihre Tiere nun anonym abgeben. Allein im ersten Jahr landeten so über 150 Tiere bei Christine. Eine traurige Bilanz und ein Problem: Denn die Klappe finanziert Christines Verein ganz allein. Mit ihrem Gnadenhof und der Tierklappe hat Christine alle Hände voll zu tun. Kein Wunder, dass für Renovierungen und andere Baumaßnahmen weder Zeit noch Geld übrig bleibt. Ralf Seeger verspricht dem Tiergnadenhof "Rasselbande" zu helfen und rückt mit den "Harten Hunden" an. Christines größter Wunsch ist ein Seniorenauslauf, in dem ihre alten Hunde ungestört die Seele baumeln lassen können. Dazu muss allerdings eine Fläche von 140 Quadratmetern gerodet und geräumt werden. Auch der baufällige Ponyunterstand und ein Weidetor sollen winterfest gemacht werden. Die Tierklappe benötigt ebenfalls eine Renovierung. Es gibt viel zu tun und dann müssen auch noch streunende Katzenbabys eingefangen und ein völlig verwahrloster Hund aus der Tierklappe gerettet werden.