Ein buntes durcheinander

Home Stager: Simon Exner und Ulrike Mitschke: Zu verkaufen: Omas ihr klein HĂ€uschen". Mit diesem Inserat wollte Tina Stöckel das sanierungsbedĂŒrftige Haus ihrer Oma verkaufen. 50.000 Euro soll das alte HĂ€uschen im badischen Neunkirchen einbringen, denn Oma Irmgard kann nach einem Sturz nicht mehr ins Haus zurĂŒck. Da sie keinesfalls in ein Pflegeheim soll, wollen Tina und ihr Mann Omas Haus verkaufen und vom Erlös die eigene Wohnung seniorengerecht umbauen. Kurz nach Kriegsende ist Oma Irmgard in die 4 Zimmer auf 91 Quadratmeter gezogen. Seitdem scheint wenig gemacht worden zu sein. Das merken auch die Home Stager Simon Exner und Ulrike Mitschke ziemlich schnell. Der Geist von Oma Irmgard ist in jedem Zimmer spĂŒrbar und sichtbar. Das schreckt ab. Das Haus ist eigentlich ein Sanierungsfall, doch das kann Home Staging nicht leisten. Das Home Stager Ehepaar muss versuchen mit FingerspitzengefĂŒhl und KreativitĂ€t die EigentĂŒmerin vom besonderen Konzept ĂŒberzeugen, und aus dem verstaubten SchĂ€tzchen mit einem mageren Budget trotzdem einen echten Hingucker machen. Home Stagerin: Tatjana Illic, Makler: Philipp Arend: Der Putz fĂ€llt von den WĂ€nden, die Farben schreien gen Himmel und die Tapeten haben wahrscheinlich als Kratzbaum gedient. Die solide 4-Zimmerwohnung in Dortmund-Brackel hĂ€lt einige Überraschungen bereit. Jens Holger Caspari, der EigentĂŒmer, hat die 107 Quadratmeter gekauft und will sie schnellstmöglich vermieten. Zeit ist Geld und dieses will er verdienen; "pronto" und viel: Mindestens 700 Euro Kaltmiete will er monatlich kassieren. Makler Philipp Arend steht unter Druck. Der utopische Wunschpreis kann nur ĂŒber ein gutes Home Staging erzielt werden und darum wird Tatjana Illic mit ins Boot geholt, um die Immobilie verkaufsfit zu machen. So soll möglichst viel Gold in den Heimathafen des Kapitalanlegers eingefahren werden. Doch zuerst steht ganz schön viel Arbeit an und nur drei Wochen Zeit. "Stylisch" soll die Wohnung werden. Allerdings verstehen die Herren unter "stylisch" etwas anderes als die Stagerin. Sie zieht ihr Konzept trotzdem durch. Immerhin ist sie hier der Profi. Kann sie die knallharten GeschĂ€ftsmĂ€nner von ihrer Leistung ĂŒberzeugen?