Hundedeburt mit Hindernissen

Hundegeburt mit Hindernissen: Hochspannung in Dortmund: Labradorhündin 'Klara' erwartet ihren zweiten Wurf Welpen. Familie Nordloh züchtet seit 2 Jahren Silber und Charcoal Labradore, ein seltener Farbschlag aus den USA. Doch die Geburt bei 'Klara' stockt und nach 24 Stunden ist immer noch kein Welpe zur Welt gekommen. Um die Gesundheit der Hündin nicht zu gefährden, fahren die Nordlohs in die Tierarztpraxis, wo Klara geröntgt wird und die Herztöne der Welpen kontrolliert werden. Sollte in der nächsten Stunde kein Hund zur Welt kommen, müsste ein Kaiserschnitt erfolgen. Vorher wird 'Klara' jedoch ein Wehentropf angelegt, um die Geburtsaktivität anzuregen. Ralph und Jennifer Nordloh, die schon seit 40 Stunden wach sind, wollen nichts ungeschehen lassen, um den Kaiserschnitt zu verhindern. Doch Tierärztin Dr. Carolin Hupfeld hat wenig Hoffnung... Außerdem: 'Flohi', die freche Fuchsmanguste: Tieren in Not zu helfen, ist der Lebensinhalt von Dagmar Brumm. Die gelernte Zootierpflegerin betreibt eine kleine private Auffangstation in Brandenburg und kümmert sich aktuell um über 40 Tiere, darunter diverse Wildtiere wie Polarfüchse oder Zwergotter. Ihr neuestes Baby: eine männliche Fuchsmanguste namens 'Floh', liebevoll 'Flohi' genannt. Der kleine Racker wurde von seiner Mutter verstoßen. Während für sein Geschwisterchen jede Hilfe zu spät kam, konnte 'Floh' von Ersatzmama Dagmar Brumm gerettet werden, die ihn nun mit der Hand aufzieht. Eigentlich hat Flohi sogar noch eine Mami: Dagmars Hund 'Bijou' kümmert sich ebenfalls liebevoll um den Neuzugang. Es wird geschmust und gespielt als wäre es die normalste Sache der Welt. 'Flohi' hält das ganze Haus auf Trab. Aber was soll aus ihm werden so ganz ohne Familie? Bärtiger Nachwuchs im Zoo: Das einzige bisher in Deutschland geborene Walrossbaby lebt im Tierpark Hagenbeck: Der kleine 'Thor' ist mittlerweile fünf Monate alt und der heimliche Star des Zoos. Mit seinen großen Augen und dem angeborenen Schnauzbart verzückt er die Besucher am großen Eismeer-Becken. Wenn der kleine Bulle in vier bis fünf Jahren ausgewachsen ist, wird er bis zu zwei Tonnen auf die Waage bringen. Damit er das schafft, wird 'Thor' täglich von Tierpfleger Dirk Stutzki und seinem Azubi David Wittmann untersucht und gefüttert. Denn Muttermilch genügt dem Nachwuchs inzwischen nicht mehr. Gierig stürzt sich der 125 Kilo schwere Wonneproppen auf die Wanne mit seinem Fischbrei. Da bleibt kein Auge trocken.