Babystation für Straßenkatzen

Babystation für Straßenkatzen: Allein in Berlin leben über 40.000 verwilderte Hauskatzen. Um sie kümmert sich das 'Projekt Kitty' des Vereins 'aktion tier'. Die Mitarbeiter sorgen für eine kontrollierte Fütterung der Straßenkatzen und vor allem dafür, dass erwachsene Streuner kastriert und ihre Babys aufgepäppelt und wenn möglich vermittelt werden. Auf der 'Kitty Babystation' in Glindow ist die Hölle los, aktuell wohnen hier 62 Katzen, darunter acht Katzenmamas, die ihren Nachwuchs in der Station in Ruhe zur Welt bringen konnten. Aber auch mutterlose Katzenbabys, die gefunden oder abgegeben wurden, haben hier einen liebevollen Ersatzpapa in Gestalt von Harry Kindt, dem Leiter der Babystation. Er ist rund um die Uhr für seine Kätzchen da. Die ganz Kleinen wohnen sogar bei ihm zuhause und bekommen alle zwei Stunden die Flasche. Ein echter Knochenjob. Was für einen Bezug hat Harry Kindt zu seinen Schützlingen? Wie viele hat er schon gerettet und was passiert mit all den Katzen? Für immer können sie hier schließlich nicht bleiben, denn Diplom-Biologin Ursula Bauer vom 'Projekt Kitty' bringt schon die nächsten Neuzugänge... Außerdem: Mini-Flusspferd im Zoo: Im Duisburger Zoo ist man mächtig stolz auf den jüngsten Nachwuchs: ein Zwergflusspferdbaby. Umso mehr, als diese Tiere in der Natur am Rand der Ausrottung stehen. Fünf Wochen ist der kleine 'Nokoko' jetzt alt und da es sich um ein Männchen handelt, ist die Freude besonders groß, schließlich werden unverhältnismäßig häufiger Weibchen als Männchen geboren. Tierpfleger Andreas Banse kümmert sich liebevoll um die kleine Familie. Einen fürsorglichen Papa gibt es hier nämlich nicht, denn Zwergflusspferde sind im Gegensatz zu den großen Flusspferden Einzelgänger und Mutter 'Ayoka' bereitet ihren kleinen Schatz alleine und ganz ohne Herde auf die große weite Welt vor. Der kleine Mann ist nicht nur unglaublich süß, sondern macht inzwischen auch seine ersten Tauch- und Schwimmversuche - natürlich unter den wachsamen Augen des Tierpflegers. Doch so vertraut Andreas Banse mit seinen Schützlingen auch ist, in dieser Situation muss er äußerst vorsichtig sein. Denn wenn 'Ayoka' sich bedroht fühlt, kann sie ganz schön ungemütlich werden. Trubel in der Welpenkiste: Drei Wochen sind vergangen, seit die acht Labrador-Welpen in Dortmund nach einer dramatischen Geburt das Licht der Welt erblickt haben. Die Aufregung bei Jennifer und Ralph Nordloh hat sich gelegt - jetzt fängt für alle der spaßige Teil an. Erik und Lennox, die beiden Kinder der Familie, sind Feuer und Flamme für die Welpen. Sie nähen sogar kleine Kissen für ihre Schützlinge, auf denen die kleinen Hunde ein Nickerchen halten können. Wenn sie wach sind, veranstalten die Nachkömmlinge dagegen meistens nur Chaos, langweilig wird es bei Familie Nordloh jedenfalls nicht. Besonders knifflig wird es, als die Welpen fotografiert werden sollen. Still hält hier nämlich keiner und der eine oder andere verrichtet sogar seine Notdurft auf der Couch... Trotz aller Pannen müssen Ralph und Jennifer dann doch ganz schön schlucken, als die ersten Interessenten kommen, um ihren Labrador abzuholen...