Sennenhunde im Welpenkindergarten

Baby-Alarm in der Affenschlucht: 40 Berberaffen leben im Wildpark Daun in einem sechs Hektar großen Freigehege. Die geselligen Affen, die heute noch wild in Marokko, Algerien und auf den Felsen von Gibraltar vorkommen, sind die Lieblinge von Parkleiter Willigerd Emontspohl. Der gelernte Kfz-Mechaniker kümmert sich persönlich um die tägliche Fütterung und stellt den Affen Obst, Gemüse und Nüsse bereit. Dabei kontrolliert er auch, wie es den Tieren geht. Die kleinen Berberäffchen "Paul" und "Paula" sind gerade 3 Tage alt und hängen kopfüber an den Bäuchen ihrer Mütter. So sind sie immer mit dabei, wenn die Affenbande in den Bäumen herumturnt oder am Waldboden nach Futter sucht. Natürlich wissen die Tiere, dass der Parkleiter Leckereien für sie mitbringt, wenn er mit seinem Mini-Traktor durch die Affenschlucht fährt. Sofort sind sie da und belagern die Futterkisten, bis etwas Essbares für sie abfällt. Und da müssen sie bei Willigerd nicht lange warten. Das werden auch "Paul" und "Paula" ganz schnell lernen. Außerdem: Der Falkner und das Eichhörnchen: Pierre Schmidt ist Falkner und betreibt in Erftstadt eine Greifvogelschutzstation. Seine Leidenschaft sind die großen Raubvögel. Doch wie es das Schicksal so will, hat vor wenigen Tagen ein ganz anderes Tier Schutz bei ihm gesucht: Auf dem Weg in den Supermarkt ist ihm ein fast verhungertes Eichhörnchenbaby zugelaufen. Eigentlich das gefundene Fressen für seine Greifvögel, doch der tierliebe Falkner tut alles, um den Kleinen zu retten. Er bekommt alle paar Stunden die Flasche, wird gehegt und gepflegt. Leider hat der kleine Nager Probleme mit dem Hinterbeinchen. Ohne das kann ein Eichhörnchen aber in der Wildnis nicht überleben. Pierre Schmidt versucht alles, um es für die Auswilderung fit zu bekommen. Doch was sagt der Tierarzt zu seinem Zustand? Und darf das Tier überhaupt zurück in die Wildnis? Sechs Sennenhunde im Welpenkindergarten: Auf dem Hof "Landeck" sind vor fünf Wochen sechs kleine Entlebucher Sennenhunde geboren worden. Familie Landeck hatte seitdem keine ruhige Minute mehr. Heute dürfen die Welpen zum ersten Mal auf den "Welpenspielplatz". Das ist auch notwendig, wie Mutter Sabine Landeck findet, denn die kleinen Wilden benötigen mittlerweile viel Auslauf. Alle Welpen sind vermittelt und die neuen Zieheltern kommen heute zum Kennenlernen vorbei. "Emma", "Eliot", "Elly", "Elmo", "Ero-Max" und "Ebby" heißen die Hundebabys, von denen sich Familie Landeck demnächst verabschieden muss. Doch zunächst soll der Tierarzt noch mal nach den Rechten schauen. Denn der Wuschelhaufen muss noch gechippt werden. Was machen die Welpen für einen Eindruck auf den Tierarzt? Und können sie bald in ihr neues Zuhause?