Angst vor dem großen Eingriff

In Deutschland leben rund 120.000 Transsexuelle. Die neue Dokumentarreihe "Transgender" erzählt die Geschichten von sieben dieser Transgender, die endlich das Geschlecht haben wollen, dem sie sich zugehörig fühlen. Dabei beschreiten sie oftmals einen harten und schmerzhaften Weg mit zahlreichen Operationen, langwierigen Hormonbehandlungen und bürokratischen Hürden. Heute lässt sich u.a. Sasa von einem Arzt über die Operation aufklären - doch ihre Mutter Gordana hat Angst vor diesem großen Eingriff. Alle sieben Transgender haben noch viele Schritte bis zur Geschlechtsangleichung vor sich. Nur der gebürtigen Serbin Sasa sieht man nach bereits zehn Operationen kaum noch an, dass sie im Körper eines Jungen geboren wurde. Würde da nicht noch ihr männliches Geschlechtsteil stören. Es ist die letzte, entscheidende OP, die noch fehlt. Gemeinsam mit ihrer Mutter Sasa lässt sie sich über die Risiken dieses Eingriffs aufklären. Die 47-jährige Monika war früher LKW-Fahrer und hieß Achim. Drei Hochzeiten und drei Kinder hat sie in ihrem Männerdasein erlebt. Erst vor drei Jahren hat sie sich als Frau geoutet - und damit für viel Verwirrung in ihrer Familie gesorgt. Besonders ihre älteste Tochter Ann-Christin fällt es schwer, ihren Vater als Frau zu akzeptieren. Heute will sich Monika mit Ann-Christin aussprechen. Die 19-Jährige Daisy hat eine genaue Vorstellung von einem weiblichen Gesicht. Am liebsten möchte sie aussehen wie ihr Idol, den Transgender und Sänger Pete Burns, der durch extreme Gesichtsoperationen stark in der Kritik steht. Doch ihre Eltern sind von diesem Wunsch überhaupt nicht begeistert. Wird Daisy sie umstimmen können?